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Oberhof - Lütschetalsperre - Frankenhain

Wandertag
Mittwoch, 01. Dezember 2004
Treffpunkt
Gotha Hauptbahnhof
Treffzeit
um 09:15 Uhr
Abfahrt
um 09:35 Uhr
Fahrstrecke Hinfahrt
Gotha – Neudietendorf – Oberhof Bahnhof (DB/Thüringenticket) – Friedensplatz (Bus)
Wanderroute
Oberhof Friedensplatz – Schlossberg – Panorama-Treffhotel – Hohe Warte – Lütschetalsperre – Staumauer – Wüstung Dorfstelle Lütsche – Bahnhof Frankenhain
Länge
10 km
Fahrstrecke Rückfahrt
Frankenhain – Gotha (DB)
Ankunft
um 16:15 Uhr
Mitgewandert
Peter Oertel | Horst Hahn | Waldemar Ortlepp | Winfried winfried@kleeberg.email | Siegfried Urban
Mittagessen
Gaststätte am Lütschestausee
Wetter
Bedeckt, Oberhof trüb, später aufhellend, windstill, um 10° C
Bericht
Winfried winfried@kleeberg.email

Am 1. April 2004 wurde die neue Gaststätte am Campingplatz Lütschetalsperre eröffnet. Dieses Ziel müssen wir unbedingt testen. So treffen wir uns zur gewohnten Zeit am Gothaer Hauptbahnhof und gehen per Hopperticket auf die Reise. Da es über Ohrdruf-Gräfenroda keinen günstigen Anschluß nach Oberhof gibt, fahren wir bis Neudietendorf und steigen dort in den Schweinfurter Triebwagenzug bis Oberhof. Der Schnee ist dort auch bis auf ein paar kleine Reste getaut. Oberhof empfängt uns, wie üblich, kalt und unfreundlich. Einige Meter abwärts Richtung Lütschetalsperre wird es aber zunehmend freundlicher. Der Weg führt vorbei am Panoramahotel und dem Oberhofer Friedhof durch die Brücke der Umgehungsstraße in Richtung Kläranlage. Die Waldstraße ist sehr bequem zu gehen. Links und rechts der Lütsche hat man junge Laubbäume gepflanzt, durch Drahtgitter vor Wildfraß geschützt. Wenn die mal groß sind, wird das bestimmt eine schöne Mischwaldstrecke. Punkt 12 Uhr erreichen wir unser Ziel. Das neue Haus ist ein sehr schöner Holzbau und die Inneneinrichtung lässt keine Wünsche offen. Forelle und Räuberbraten sind nicht mehr im Angebot. Zu Ostern muß ein riesengroßer Gästeansturm gewesen sein. Dafür gibt es sehr preiswertes und schmackhaftes Bauernfrühstück und dazu das Geburtstagsbier von Winfried schmeckt ebenfalls. Über eine Stunde Rast ist ausreichend und der Weg bis Frankenhain noch zu bewältigen. Über die Staumauer, dann über Treppen steil hinab ins Tal und weiter auf gutem Weg bis zur alten Dorfstelle des Ortes Lütsche. Das kleine Dorf ließ der Gothaer Herzog 1864 zerstören und die Bewohner vertreiben. Sie sollen gewildert haben. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Bahnhof Frankenhain, den wir eine halbe Stunde vor Abfahrt des nächsten Zuges nach Gotha erreichen.

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