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Hopfgarten - Tröbsdorf - Weimar

Wandertag
Dienstag, 07. November 2017
Treffpunkt
Gotha Hauptbahnhof
Treffzeit
um 09:20 Uhr
Abfahrt
um 09:35 Uhr
Fahrstrecke Hinfahrt
Gotha - Hopfgarten (Abbelio/VMT-Gruppen- und Hopperticket)
Wanderroute
Hopfgarten, Bahnhof - Tiefer Weg - Hüthergasse - Thüringer Städtekette - Hopfgartener Weg - Kirche Tröbsdorf - Über der Nonnenwiese - Weimarer Straße -Schwanseestraße
Länge
8.5 km
Fahrstrecke Rückfahrt
Weimar - Gotha (Abellio)
Ankunft
um 15:24 Uhr
Mitgewandert
Klaus Kümmel | Kurt Thurow | Jürgen Grimm | Dr. Jürgen Brendel | Herwig Lendl | Gerhard Treger | Bernd Creutzburg | Klaus-Dieter Kutzschbach | Rudolf Fichtmüller | Peter Oertel | Waldemar Ortlepp | Winfried Kleeberg
Mittagessen
Gasthaus "Höhe 304" Tröbsdorf
Wetter
Überwiegend Nebel, trocken, kalt, 5-8°C
Bericht
Winfried Kleeberg

Die „Höhe 304“ im Weimarer Vorort Tröbsdorf ist das Mittagsziel nach einer Wanderung auf dem Thüringenweg von Hopfgarten. Der asphaltierte, saubere Radweg führt nach Weimar auf der rechten seite entlang der Bahnstrecke. Hopfgarten war bereits mehrere Male Ausgangspunkt unserer Wanderungen. Von Naumburg gilt bis hierher das Hopperticket und so kann auch unser Bolle teilnehmen. Es ist sehr nebelig und kaum Sicht in die Landschaft. So geht es mehr oder weniger glatt hin und wir erreichen nach 5 km Wegstrecke Tröbsdorf. Die „Höhe 304“ liegt am südöstlichen Rand der Siedlung. Um 1936 wurde das Gelände mit Einfamilienhäusern bebaut. Es ist eine sehr schöne, ruhige Wohngegend. An der Dorfkirche vorbei führt der Weg zur „Höhe 304“ etwas aufwärts und wir nahmen an, dass die Gaststätte auf dem Höhenpunkt 304 steht. Den gibt es aber hier nicht, denn 276 m NN ist hier der höchste Punkt. So ist unsere erste Frage an den Gastwirt, woher der Name der Kneipe stammt. Sein Großvater war im I. Weltkrieg an der Schlacht um die Höhe 304 bei Verdun beteiligt und hat zu seiner Zeit von seinen Kriegserlebnissen im Dorf berichtet. So haben die Bewohner, wenn sie in ihre Kneipe gingen, gesagt, wie gehen zum „Höhe 304“. Der heutige Inhaber, der Enkel, hat der Gaststätte und Pension eben diesen Namen verpasst. Auf Google Earth haben wir sie gefunden und der Wirt war gern bereit, uns an diesem Mittag zu beköstigen. Es gibt Sülze oder Rostbrätl mit Bratkartoffeln und dazu das gute Ehringsdorfer Bier, denn „Trumpf ist Ehringsdorfer“ immer noch bzw. wieder. Alles ist frische Hausmacherqualität und mit einheitlich 9 Euro sind wir komplett dabei. Gestärkt geht es dann bei eisiger Temperatur weiter geradewegs nach Weimar. Am Schwanseebad kommt die Buslinie 8 und bringt uns schnell zum Bahnhof. Auch dort müssen wir nicht lange auf die Züge nach Hause warten und wir sind froh in ihnen im Warmen zu sitzen. Es war ein richtiger hässlicher Novembertag, aber doch ein Wandertag auf einer Strecke, die wir bisher noch nicht kannten.

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