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Finsterbergen - Paulfeld - Lohmühle

Wandertag
Dienstag, 26. April 2011
Treffpunkt
Gotha Hauptbahnhof
Treffzeit
um 08:10 Uhr
Abfahrt
um 08:24 Uhr
Fahrstrecke Hinfahrt
Gotha - Fröttstädt - Reinhardsbrunn (VMT/Gruppenticket) - Finsterbergen (Bus)
Wanderroute
Finsterbergen - Dreifaltigkeitskirche - Ochsenbühl - Vierpfennighaus - Paulfeld - Seeberger Wald - Bromacker - Lohmühle
Länge
12 km
Fahrstrecke Rückfahrt
Lohmühle - Gotha (Bus)
Mitgewandert
Roland Sauer | Herwig Lendl | Gerhard Treger | Rudolf Fichtmüller | Manfred Bätz | Peter Oertel | Waldemar Ortlepp | Winfried Kleeberg
Mittagessen
Paulfeldbaude
Wetter
Blauer Himmel, leicht bewölkt, Sonne, bis 25°C
Bericht
Winfried Kleeberg

Die barocke „Dreifaltigkeitskirche“ in Finsterbergen ist an diesem herrlichen Frühlingstag das erste Ziel und der Startpunkt für die folgende Wanderung durch den Thüringer Wald. Der Wanderboss spielt etwas von J. S. Bach auf der restaurierten Orgel und die anderen Wanderfreunde können dabei die reiche barocke Innenausstattung ausgiebig betrachten. Die Kirche wurde von 1728 bis 1730 im Massivbau errichtet und ersetzte die Fachwerkkonstruktion des Vorgängerbaues. Die prächtigen Deckenbilder, die die Geburt Christi, die Anbetung der heiligen drei Könige, Christi Himmelfahrt und die Ausgießung des heiligen Geistes darstellen, hat der Gothaer Hofmaler Georg Conrad Dörffling gestaltet. Der Orgelprospekt stammt, wie auch die Rademannorgel aus dem Jahre 1739. Wir wandern über den Ochsenbühl hinab ins obere Leinatal und weiter hinauf zum „Vierpfennighaus“. Leider ist die einst beliebte Gaststätte in einem desolaten Zustand und seit Jahren nicht mehr in Betrieb. Wir müssen trotzdem nicht verhungern. Die „Paulfeldbaude“ am Campingplatz bietet deftige Hausmannskost und dort hatten wir uns zum Mittagessen angemeldet. Sülze und Rostbrätl mit Bratkartoffeln und dazu ein kühles „Hausbier“ munden vorzüglich. Nach der Mittagspause steigen wir wieder etwas bergauf, queren die Freiwalder Straße und laufen durch den Seeberger Wald hinab ins Tal zur Lohmühle. Ausgiebig wird der Bromacker besichtigt. Auf vielen Tafeln wird über Geschichte und die Ausgrabungen im Steinbruch berichtet. Allerdings die einzigen „Sauriere“, die dort noch zu sehen sind, waren an diesem Tage wir Wandersleute. Die geplante Kaffeerunde in der Lohmühle fällt aus, denn bald fährt der nächste Bus nach Gotha und die müden Knochen harren der Erholung!

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