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Oberhof - Gebrannter Stein - Zella-Mehlis

Wandertag
Dienstag, 29. September 2009
Treffpunkt
Gotha Hauptbahnhof
Treffzeit
um 09:15 Uhr
Abfahrt
um 09:38 Uhr
Fahrstrecke Hinfahrt
Gotha - Oberhof (Bus/Thüringenticket
Wanderroute
Oberhof - Rondell - Veilchenbrunn - Zellaer Leube - Gebrannter Stein (897 m NN) - Heinrichsbacher Stein - Zella-Mehlis
Länge
14 km
Fahrstrecke Rückfahrt
Zella-Mehlis - Erfurt - Gotha (DB
Mitgewandert
Herwig Lendl | Peter Fischer | Gerhard Treger | Manfred Bätz | Peter Oertel | Waldemar Ortlepp | Winfried Kleeberg
Mittagessen
Waldgasthaus "Veilchenbrunn"
Wetter
Bis Mittag bedeckt, trübe, keine Sicht, dann auflockernd und recht gute Fernsicht, teilweise Sonne, 13-20°C
Bericht
Winfried Kleeberg

Auf dem Programm steht eigentliche eine Tour zum Schneekopf. Trotz Regenvorhersage machen wir uns auf den Weg nach Oberhof. Der Thüringer Wald liegt während der Anfahrt mit dem Bus noch im Morgendunst, aber es hellt mehr und mehr auf und von Regen keine Spur. Oberhof empfängt uns allerdings mit seinem berühmt-berüchtigtem „Eigenwetter“. Es ist nicht kalt, aber in Richtung Schneekopf gibt es dichten Nebel. Das Risiko, dass er sich nicht bis Mittag lichtet, wollen wir nicht eingehen. So wählen wir einfach eine andere schöne Route und erreichen trockenen Fußes pünktlich zur Mittagszeit das Waldgasthaus „Veilchenbrunn“. Der Erbseneintopf mundet vorzüglich und die vom neuen Mitwanderer Herwig L. spendierten „Halben“ von der Schwarzbacher Brauerei ebenso. Auf der Zellaer Leube wandern wir weiter zum Gebrannten Stein, einem imposanten Felsen mit 897 m NN. Dort bieten sich u. a. interessante Ausblicke zu Kanzlers Grund mit den Rennsteigschanzen und im Südwesten erscheint auch auf einmal der Schneekopf zwischen den teils bereits entlaubten Ästen der Bäume. Hätte, denkste, wennste ist nun überflüssig, denn hier auf dem gebrannten Stein waren auch noch nicht alle Wanderfreunde und wir brauchen ja auch wieder ein Ziel. Beim geplanten dritten Anlauf seit der Eröffnung des neu erbauten Turmes auf dem Schneekopf wird es wohl auch einmal mit Sonne und ohne Nebel klappen. Der weitere Weg nach Zella-Mehlis führt dann immer bergab, vorbei am Heinrichsbacher Stein, der Dammwiese, der Lämmerröder (Bachtal), durch den Anlaufturm der Jugendschanze und schier endloses bergauf-bergab durch die Zellaer Siedlungsviertel zum Bahnhof. Unsere müden Knochen verpassen leider die Zugabfahrt 16:05 Uhr nur knapp und wir müssen am Imbiss auf den nächsten Zug warten. Mit unserem Thüringenticket fahren wir durch bis Erfurt und umgehen damit die Wartezeit auf dem zugigen Neudietendorfer Bahnhof. Rundum ein schöner und erlebnisreicher Wandertag ist damit wieder einmal abzuhaken.

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