Gräfentonna - Unstrut-Durchbruch

Wandertag
Dienstag, 03. Mai 2016
Treffpunkt
Gotha Hauptbahnhof
Treffzeit
um 09:20 Uhr
Fahrstrecke Hinfahrt
Gotha – Bad Langensalza – Gräfentonna (DB/VMT-Gruppenticket)
Länge
8.5 km
Abfahrt
um 09:37 Uhr
Wanderroute
Gräfentonna Bhf. – Herbsleber Straße – Feldweg zum Unstrut-Uferwald – Abstieg zur Unstrut – Lohmühle – Unstruttal – Lohmühle – Bergweg – Gräfentonna Bhf.
Fahrstrecke Rückfahrt
Gräfentonna – Gotha (Bus) / Bad Langensalza (Bus) – Gotha (DB)
Ankunft
um 15:30 Uhr
Mittagessen
„Zum Unstruttal“ Nägelstedt
Kaffee
Wetter
Trocken, sonnig, windstill, ab Mittag Eintrübung, um 15°C
Mitgewandert
Jürgen Grimm | Walter Klein | Herwig Lendl | Gerhard Treger | Bernd Creutzburg | Rudolf Fichtmüller | Waldemar Ortlepp | Winfried Kleeberg
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Der Unstrut-Durchbruch bei Nägelstedt ist immer ein interessantes Wanderziel

Unsere letzte Wanderung zum Unstrutdurchbruch bei Nägelstedt (mundartlich „Nailscht") hatten wir vor einem Jahr am 12. Mai unternommen. Es war ein schwülwarmer Maitag und wir hatten den kürzesten Weg zur Unstrut gewählt. Dieses Mal wollen wir unbedingt am rechten Ufer wandern und so begeben wir uns vom Bahnhof Gräfentonna auf einen gut begehbaren Feldweg der fast schnurgerade in Richtung Unstrut führt. Es ist herrlich grün geworden und die Kirsch- und Pflaumenbäume entfalten ihre weiße Blütenpracht am Wegrand. Dieses Mal wenden wir uns am Waldrand nach links und erreichen auch nach einigen Fehlversuchen den richtigen Abstieg durch das Naturschutzgebiet in das Tal der Unstrut. Nun wandern wir den Fluß auf dem rechten Ufer aufwärts und erreichen bald die Lohmühle. Dort ist die einzige Fußgängerbrücke über die Unstrut, die „Zum Unstruttal“, unserem Mittagsziel führt. Der rührige Wirt hat wieder einige neue Bauten dem Ensemble hinzu gefügt und wir nehmen Platz in einer geschützten Hütte. Natürlich bestellen fast alle die herzhaften „Nailscher“ warmen Würste mit Kartoffelsalat und dazu ein gepflegtes Radeberger Pilsner. Als wir wieder aufbrechen, trübt sich das Wetter ein und vom Westen frischt ein kräftiger Wind auf. Gut, das wir den im Rücken haben, als wir über den Berg zurück nach Tonna wandern. Mit der Rückfahrt gibt es ein paar Probleme, denn im Langensalzaer Bus gilt der VMT-Tarif nicht. So müssen die mit dem Hopper-Ticket bis zum Bahnhof in Bad Langensalza nachzahlen und die mit dem Gruppenticket fahren mit dem Bus nach Gotha. Gegen 15:30 Uhr sind dann alle wieder zu Hause und der Regen konnte einsetzen. Immer wieder müssen wir erfahren, dass es den Thüringer Herrschern nicht gelingt, für das gesamte Land ein Verbundsystem für alle Verkehrsunternehmen zu erreichen.